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Finanzierung durch Pfandbriefe
Er ist ein typisch deutsches Produkt und für viele zukünftigen
Hausbesitzer eine risikoarme Art der Finanzierung. Ursprung und
Funktionsweise
Pfandbriefe haben in Deutschland ihren Ursprung im Jahr 1769. Friedrich
der Grosse
erwähnte bzw. benannte diese besondere Art der Sicherheit in
einer "Cabinets-Ordre"
Ursprüngliche Funktion
Diese ursprünglichen Pfandbriefe waren zunächst Wertpapiere,
die von so genannten "Landschaften" (öffentlich-rechtliche
Zwangsvereinigungen der adligen Grossgrundbesitzer einer bestimmten
Region) zur Beschaffung günstiger landwirtschaftlicher Grundkredite
vergeben wurden.
Dem Pfandbriefinhaber diente als Sicherheit bestimmter Grundbesitz,
außerdem haftete subsidiär (d.h. eigenverantwortlich) die "Landschaft".

Pfandbriefe
Als besonders risikoarm bekannt sind sogenannte "Pfandbriefe".
Sie gehören zu den festverzinslichen Wertpapieren.
Seit mehr als 200 Jahren gibt es Pfandbriefe und in dieser Zeit
ist noch niemals irgendein Wertpapier ausgefallen.
Pfandbrief ~ So gehts
Das Prinzip des Pfandbriefs ist relativ einfach. Grob gesagt "Hinterlegt
jemand ein Pfand, so gibt er eine Sicherheit." Hierauf
bauen auch Pfandbriefe auf. Sie setzen auf verbriefte Sicherheiten.
So werden Pfandbriefe auch als Gläubigerbriefe
bezeichnet. Es handelt sich um besicherte Anleihen, die nur in einem
rechtlich genau definierten Rahmen herausgegeben werden dürfen.
Ausgabe von Pfandbriefen
Neben Hypotheken- und Schiffsbanken sind es nur noch die Landesbanken,
die als Emittenten auftreten dürfen. Daraus ergeben sich auch die
drei unterschiedlichen Typen von Pfandbriefen, die auf dem Markt
zu haben sind.
Arten beim Pfandbrief
Für Bauherren ist der Hypothekenpfandbrief
von Interesse. Ein Hypothekenpfandbrief wird von Banken herausgeben,
um Immobilien finanzieren zu können. Hier nehmen die Hypothekendarlehen
die Schutzfunktion wahr.
Quelle Bilder:
Wikipedia
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